Was ist ein Waschtrockner?

In einem Waschtrockner werden sowohl Waschmaschine als auch Wäschetrockner vereint. Der praktische Vorteil liegt auf der Hand: auf diese Weise wäscht das Gerät die Wäsche nicht nur, sondern kann sie gleichzeitig trocknen. Insbesondere in kleineren Wohnungen bietet ein Waschtrockner die ideale Alternative.

2015-08-11 call to action button

Waschtrockner – wie die praktische Kombination funktioniert

Für die Installation eines Waschtrockners müssen sowohl ein Strom- als auch Frisch- sowie Zu- und Abwasseranschluss vorhanden sein. Vor dem Kauf sollte daher darauf geachtet werden, welche Anschlüsse für das Gerät benötigt werden und welche Gegebenheiten vor Ort tatsächlich vorherrschen.

Wird ein Waschtrockner gestartet, arbeitet zunächst die integrierte Waschmaschine. Diese wird im ersten Schritt die Wäsche waschen. Hier stehen häufig sowohl Einweich- als auch Vorwaschprogramme zur Verfügung. Hierdurch können selbst starke Verschmutzungen beseitigt werden. Der Hauptwaschgang arbeitet, indem sich die Wäsche in der Waschtrommel mit dem Wasser und dem Waschmittel dreht. Die Trommel verfügt hierbei über unterschiedliche Geschwindigkeiten und dreht sich auch in verschiedene Richtungen. Im Anschluss an den Waschvorgang setzt der Spül- und Schleudervorgang ein. Zunächst wird der Schmutz über das Abwasser ausgespült. Anschließend wird mithilfe mehrerer Schleuderetappen mit sehr hoher Tourengeschwindigkeit das Wasser aus der Wäsche gepresst. Anschließend arbeitet der Wäschetrockner und geht in den Trocknungsvorgang über. Viele Waschtrockner verfügen heutzutage bereits über spezielle Sensoren, die über eine Bestimmung der Feuchtigkeit und Temperatur eine präzise Trocknung vornehmen. Es besteht die Möglichkeit, nach der Arbeit der Waschmaschine auf die Funktion vom Wäschetrockner zu verzichten. Nach dem Waschen kann also die Wäsche auch manuell aufgehängt werden.

Generell sollte darauf geachtet werden, beim Kauf auf Markenprodukte versierter Hersteller zurückzugreifen. Viele Modelle von AEG verfügen nicht nur über eine hohe Energieeffizienz. Darüber hinaus zählen die Geräte von AEG zu den wenigen Kombinationsmaschinen, bei denen die eingebaute Waschmaschine mit bis zu 1600 Touren arbeiten kann.

Die Vor- und Nachteile eines Waschtrockners

Ein großer Vorteil von Waschtrocknern besteht darin, dass sie keine Belüftung nach außen benötigen, weil der Trockner nicht mit Abluft arbeitet. Die Geräte werden ausschließlich in Kombination mit einem Kondenstrockner angeboten. Der Trocknungsprozess benötigt etwa 10 Liter Wasser je Kilogramm Wäsche. Eine sehr große Menge – daher ist es wichtig, darauf zu achten, dass eine hohe Schleuderfunktion eingestellt werden kann. Je besser das Schleudern, desto weniger Zeit wird zum Trocknen benötigt. Dies hat wiederum Auswirkungen auf den Stromverbrauch. Der Trockner benötigt zum Anschließen keine Abluftvorrichtungen, da das Trocknen über einen Kondensator erfolgt. In dem Auffangbehälter wird das Wasser gesammelt und kann ganz einfach entfernt werden. Weil zum Waschen und Trocknen keine zwei Geräte benötigt werden, kann in der Wohnung zudem deutlich Platz gespart werden.

Nachteilig wirkt sich jedoch der höhere Strom- und Wasserverbrauch aus. Zur Kühlung nutzen viele Trockner die anfallende Trockenwärme. Hierdurch wird der Wasserbedarf erhöht. Auch benötigen die meisten Kombinationsgeräte mehr Strom. Die gesamten Unterhaltungskosten sind demzufolge sehr hoch. Beim Trocknen kann überdies immer nur die Hälfte der Kleidung getrocknet werden. Auch kann im Trockenmodus keine Wäsche nebenbei gewaschen werden. Wer sich daher für zwei unabhängige Geräte entscheidet, kann deutlich wirtschaftlicher arbeiten. Der Preis spielt bei der Kaufentscheidung sicherlich eine große Rolle. Hier muss beachtet werden, dass nur vereinzelte Hersteller wie bspw. AEG solche Kombinationsgeräte herstellen, die zudem über eine angemessene Programmvielfalt sowie über eine hohe Energieklasse verfügen.