Welche Programme sollte ein Wäschetrockner haben?

Wer seine Kleidung liebt, sollte beim Kauf eines Trockners zwingend auf die Auswahl der Programme achten, die das Modell zur Verfügung stellt. Schließlich befinden sich nicht nur Textilien aus Baumwolle oder Synthetik im Schrank, sonder auch feine Wäsche aus Seide oder Wolle.

2015-08-11 call to action button

Für jedes Kleidungsstück das richtige Programm

Neben den bekannten Standardprogrammen sollte ein Wäschetrockner einige Spezialprogramme vorweisen, die das Trocknen auf die unterschiedlichsten Textilien anpasst. In erster Linie bieten sich Programme für sehr empfindliche Wäsche an. Ein Trockner sollte daher notwendigerweise sowohl Wolle und anfällige Kleidung als auch anspruchsvolle Outdoor- und Sportbekleidung sowie Daunen trocken machen können.

Knitterschutzprogramme gewährleisten zudem ein schonendes Trocknen der Wäsche. Gleichsam wird das Zerknittern empfindlicher Textilien verhindert, indem die sich Trommel leicht hin und her dreht. Auch wenn unschöne Falten hierdurch gar nicht erst entstehen, verbrauchen solche Programme allerdings zusätzlichen Strom. Vorteilhaft sind überdies Programme, die die Wäsche von unangenehmen Gerüchen befreien. Wäschetrockner können nämlich auch zum Auslüften eingesetzt werden. Hierbei sollte der Trockner möglichst mit kalter Luft arbeiten, um weniger Energie zu verbrauchen.

Kurz und gut – Spar- und Expressprogramme

Sehr praktisch sind auch Express- bzw. Kurzprogramme. Diese trocknen die Wäsche bei leichten Verschmutzungen im Schnelldurchgang. Hierdurch kann nicht nur Wasser, sondern auch eine Menge Strom gespart werden. Diese Programme trocknen bei geringer Feuchtigkeit und dauern bei manchen Modellen teilweise nur 20 Minuten. Falls die Wäsche auf der Leine nicht ganz trocken werden sollte, eignen sich diese Programme ganz besonders.

Bei der Auswahl eines geeigneten Trockner sollte darauf geachtet werden, dass dieser zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten bezüglich des Trocknungsgrades besitzt. Hierbei kann gewählt werden, wie trocken die Kleidung werden soll: Üblicherweise kann zwischen extratrocken, schranktrocken sowie mangel- und bügeltrocken gewählt werden. Hierdurch kann der Grad der Restfeuchte individuell eingestellt werden, was insbesondere für das spätere Bügeln von Bedeutung ist.

Zusatzleistungen und Bedienkomfort

Ein angenehmes Extra stellt bei einem Trockner eine Restzeitanzeige dar. Auf diese Weise kann das Trocknen besser in den Alltag integriert werden und es hilft dabei, die Arbeitsabläufe optimal zu planen. Ebenfalls sehr praktisch sind Wäschetrockner mit Auswahlmöglichkeiten zur Startzeit oder zum Endzeitpunkt. Diese Einstellungen ermöglichen, den Trocknungsvorgang dann zu starten oder zu beenden, wenn es sich am besten eignet.

Einen echten Komfort bieten Wäschetrockner mit speziellen Beladungssensoren, die ein Überladen der Wäschetrommel verhindern. Übersteigt die eingelegte Wäsche das maximale Gewicht, meldet der Trockner dies über ein akustisches Signal. Auch eine Waschtrommel mit Beleuchtungsfunktion bietet Komfort.

Beim Kauf eines Wäschetrockners sollte darauf geachtet werden, dass das Flusensieb bei einem Kondens- oder Wärmepumpentrockner leicht zugänglich ist. Hierdurch wird der regelmäßige Reinigungsvorgang deutlich erleichtert. Ebenfalls sollte bei einem Wärmepumpentrockner der Zugänglichkeit zum Pumpenfilter Beachtung geschenkt werden. Da dieser Filter monatlich gereinigt werden sollte, muss die Handhabung ohne Probleme erfolgen können. In dieser Hinsicht sind solche Wärmepumpentrockner sehr praktisch, die über eine automatische Erinnerungsfunktion verfügen.